Als mein Nachbar eines schönen Sommertags im Jahr 2005 ein Glas umstieß, ergoss sich ein Rest Rotwein über meinen Busfahrplan. Am nächsten Tag faszinierte mich der sanfte Blauton der getrockneten Flüssigkeit derart, dass ich beschloss, versuchsweise eine Reihe Bilder mit Rotwein zu malen.
Der aquarellähnliche Stil und die besonderen, natürlichen Farben fanden schnell Anklang und so experimentierte ich weiter — bis bald auch Kaffee und weitere Pigmentträger wie färbende Rinden zum Einsatz kamen.
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